Kundenbewusstsein und Kundenwahrnehmung

Vor über einhundert Jahren beleuchtete Siegmund Freud als einer der Ersten das Unbewusste, das er in der Schrift „Das Ich und das Es“ von 1923 beschrieb. Anfangs wirkte das Unbewusste wie eine bedrohliche Kraft, da es nicht sichtbar und erklärbar war. Heute gilt das Unbewusste nicht mehr als Bedrohung des Ichs, sondern als hilfreiche Unterstützung und wird als „Emotionale Intelligenz“, „Bauchgefühl“, „Intuition“ oder „Autopilot“ betrachtet. Neuste Studien zeigen, dass nur 0,1 % unserer Gehirnleistung bewusst wahrgenommen wird. Wir sourcen also aus Effizienzgründen 99,9 % aller kognitiven Vorgänge an unser Unterbewusstsein aus.